Fotos zum Druck vorbereiten

Grundsätzlich ist es ein himmelweiter Unterschied digitale Fotos auf dem Monitor zu betrachten oder die Bilder dann gedruckt zu sehen. Selbst perfekt kalibrierte Monitoren, d.h. Bildschirme die optimal auf den eigenen Drucker abgestimmt sind, erreichen die Druckbildsimulation nicht perfekt, nur näherungsweise. Beim Normal-User ist die Abweichung zwischen Bildschirmdarstellung und Druckergebnis jedoch relativ groß. Ich selbst benutze den einen A3-Drucker von Canon (hier eine Ansicht davon), der wirklich optimale Bildqualität auf Fotopapier erzeugt. Gerade da ist die richtige Druckvorbereitung allerdings wichtig. Selbst von professionellen Druckereien ist das Druckergebnis oft nicht nur ganz anders als es digital noch aussah – es variiert auch das Druckergebnis von Druckerei zu Druckerei. So kann ein und das selbe gedruckte Fotos mal kühler und blaustichiger und mal wärmer und rotstichiger ausfallen. Trotz dieser Unterschiede gibt es allgemeine Bildbearbeitungstipps, die man beherzigen kann, um das Druckergebnis möglichst zu optimieren.

1. Besonders dunkle Bereiche aufhellen
Es gibt sicher Bilder bei denen viele tiefschwarze und dunkle Bereiche beabsichtigt sind. Meist ist es jedoch so, dass Fotos gedruckt allgemein um einiges dunkler ausfallen als man gedacht hätte. Was am Bildschirm noch schön kontrastreich geleuchtet hat, säuft im Druck oft dunkel und matt ab. Deshalb ist es bei den meisten Bilder ratsam die Tiefen (dunklen Bereiche) etwas aufzuhellen. Die hellen Bereiche (Lichter) können dabei oft vernachlässigt werden. Also nicht weiter aufhellen, sonst könnten helle Bereiche im Weißen absaufen. Es empfiehlt sich, dass man sich für solche Bearbeitungen ein gutes Programm zulegt, z.B. Adobe Photoshop oder auch Corel Paint Shop.

2. Selektive Farbkorrektur
Um Farben auch im Druck leuchtend und brillant darzustellen, ist es meist ratsam, die einzelnen vorkommenden Farben zu intensivieren. Am besten dabei jedoch wirklich die einzelnen Farben bearbeiten und nicht in einem Aufmarsch die gesamte Sättigung erhöhen! Das führt leicht zu überpegelten Bereichen, die man eigentlich nicht erfassen wollte.

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